In Kroatien gibt es für Elektroautos nur wenige Sonderregelungen. Das betrifft sowohl das Parken als auch die Maut oder Umweltzonen. Trotzdem tauchen immer öfter spezielle Hinweise für E-Fahrzeuge im Straßenbild auf – vor allem an Ladesäulen.
Eigene Verkehrszeichen nur für Elektroautos sind in Kroatien eher selten. Meist geht es um die Nutzung von Ladeparkplätzen – also um die Frage, wer dort parken darf und ob geladen werden muss.
Es gibt keine landesweiten Regelungen zum kostenlosen Parken für E-Autos. Aber:
Achtung: Ob das Parken kostenlos ist, hängt vom Ort ab. Ein Blick auf die Schilder oder in lokale Park-Apps hilft.
Kroatien erhebt auf den Autobahnen streckenbezogene Mautgebühren – ohne Ermäßigung für E-Fahrzeuge.
Tipp für Touristen: Ab Ende 2024 wird das Mautsystem auf eine digitale Vignette umgestellt. Für E-Autos sind aber keine Sonderkonditionen geplant.
In Kroatien gibt es aktuell keine Umweltzonen.
Kurz gesagt: In Kroatien darf jedes Fahrzeug überall fahren – unabhängig vom Antrieb.
Die Ladeinfrastruktur ist ausbaufähig, aber auf den wichtigsten Routen und in touristischen Regionen bereits gut nutzbar.
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