Elektroautos genießen in den Niederlanden einige Vorteile – vor allem beim Zugang zu Umweltzonen und beim Parken an Ladesäulen. Zwar gibt es weniger plakative Sonderzeichen als in Deutschland, doch dafür klare Regeln – und zunehmend auch neue Verkehrszeichen für emissionsfreie Fahrzeuge.
Die niederländischen Verkehrszeichen richten sich in der Regel an alle Fahrzeuge – trotzdem gibt es ein paar Ausnahmen und neue Entwicklungen speziell für E-Autos:
„Nur während des Ladens“: Das häufigste Schild bei öffentlichen Ladesäulen. Es regelt eindeutig: Hier darf nur stehen, wer aktiv lädt. Tipp: Auch Elektroautos dürfen dort nicht einfach parken – das Kabel muss eingesteckt und der Ladevorgang gestartet sein. Wer ohne Ladevorgang dort steht, riskiert ein Bußgeld – oder wird in Städten wie Amsterdam sogar abgeschleppt.
(„ausschließlich Elektrofahrzeuge“): Wird meist in Kombination mit einem Parkplatzschild verwendet. Damit wird klar geregelt, dass nur vollelektrische Fahrzeuge den Platz nutzen dürfen – Plug-in-Hybride sind oft ausgenommen. Tipp: Genau hinschauen: Manche Schilder unterscheiden zwischen „emissieloos“ (emissionsfrei) und „elektrisch“ – das kann im Zweifel ein Unterschied sein.
Ein rundes Verbotsschild mit dem Schriftzug „Zone – Uitsluitend emissieloze voertuigen“. Dieses Zeichen kennzeichnet die neuen Null-Emissions-Zonen, die ab 2025 in vielen Städten eingeführt werden. Hier dürfen nur noch Elektroautos oder Wasserstofffahrzeuge fahren – alle anderen bleiben draußen. Hinweis: Das gilt zunächst nur für gewerbliche Lieferverkehre, langfristig könnten aber auch private Pkw betroffen sein.

Die niederländischen Städte dürfen E-Autos lokale Vorteile gewähren – doch diese sind deutlich seltener als früher:
Die Umweltzonen (milieuzones) in den Niederlanden unterscheiden sich etwas von denen in Deutschland – und sind einfacher geregelt:
Die Ladeetikette ist in den Niederlanden besonders wichtig – denn Ladeplätze sind rar:
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