Wenn du dein Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule laden möchtest, solltest du wissen, wie du den Ladevorgang aktivierst. Hier sind die gängigsten Methoden im Überblick: Adhoc, Plug & Charge, Kreditkarte, Ladekarte, Ladeapp und RFID-Chip.
Beim Adhoc-Laden aktivierst du den Ladevorgang direkt beim Ladesäulenbetreiber. Dafür findest du an Ladesäulen Kartenlesegeräte oder QR-Codes. Wenn du mit der Kreditkarte bezahlen möchtest, achte darauf möglichst kontaktlos zu zahlen. Das geht z. B. mit Apple Pay, Google Pay oder Debit- und Kreditkarten. Ältere Ladesäulen nutzen oft QR-Codes, die auf eine Website führen, um dort die Bezahldaten einzugeben. Nach Abschluss des Ladevorgangs werden die Kosten automatisch eingezogen.
Mit "Plug & Charge" musst du nur das Ladekabel ans Auto anschließen, und der Ladevorgang startet automatisch. Viele Schnellladestationen großer Netzwerke unterstützen diese Methode. Dafür ist eine Registrierung deines Accounts und deines Fahrzeugs bei "Plug & Charge" Anbietern notwendig.
Die Ladekarte ist ein Klassiker in der Elektromobilität. Selbst alte Ladesäulen, die keine App- oder Kreditkartenunterstützung bieten, lassen sich häufig noch damit aktivieren. Dazu hältst du die Karte an den Kartenleser, und die Säule wird freigeschaltet. Die Kosten hängen von den Kooperationen zwischen Ladekarten- und Ladesäulenbetreibern ab. Achtung: das Ladekabel entriegelt manchmal erst, wenn der Ladevorgang an der Säule mit der Karte beendet wird.
Ladeapps sind ebenfalls weit verbreitet. Mit der integrierten Landkarte kannst du die gewünschte Ladesäule finden, die Preise einsehen und den Ladevorgang per Knopfdruck aus der App starten und beenden.
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