Elektroautos genießen auch in Dänemark einige Sonderrechte – etwa beim Parken oder beim Zugang zu Umweltzonen. Um diese Vorteile rechtlich sauber umzusetzen, wurden bestimmte Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen eingeführt. Besonders wichtig sind Ladeparkplätze, Busspuren und kommunale Parkvorteile.
In Dänemark gibt es einige klare Beschilderungen und Markierungen, die sich speziell auf Elektroautos beziehen. Meist geht es um die Frage, wer an Ladesäulen parken darf – und unter welchen Bedingungen.
Besonders häufig sieht man:
Es gibt in Dänemark kein nationales Gesetz wie das EmoG in Deutschland – viele Regeln werden auf kommunaler Ebene beschlossen. Das führt zu lokal unterschiedlichen Parkvorteilen:
Ein häufiges Missverständnis: Braucht man eine Umweltplakette für Dänemark? Antwort: Nein – weder für dänische noch für ausländische Fahrzeuge.
Warum nicht?
Die Umweltzonen werden seit 2020 elektronisch kontrolliert. Kameras lesen das Kennzeichen und gleichen es mit dem Fahrzeugregister ab. Eine Plakette ist überflüssig.
Wer darf rein?
Elektroautos grundsätzlich immer. Die Regeln richten sich vor allem gegen ältere Diesel ohne Partikelfilter.
An vielen Ladeplätzen gelten zeitliche Begrenzungen (z. B. 2 oder 3 Stunden).
Ist eine Parkscheibe vorgeschrieben, muss sie gut sichtbar ins Fahrzeug gelegt werden – sonst droht ein Bußgeld.
Auch das kostenlose Parken für E-Autos ist oft zeitlich begrenzt und gilt nicht in privaten Parkhäusern.
Laden zu Hause mit Kabel über den Gehweg? Ist erlaubt – aber nur, wenn das Kabel sicher abgedeckt ist (z. B. mit einer reflektierenden Kabelbrücke). Wichtig: Nach dem Ladevorgang muss das Kabel wieder entfernt werden.
Ladeetikette: Viele Fahrer legen einen Zettel mit Handynummer oder Rückkehrzeit ins Fenster, wenn sie an der Ladesäule stehen. Das ist höflich, aber nicht vorgeschrieben.
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